Ein Denkmal der Liebe - die Grabkapelle auf dem Württemberg. Errichtet 1820-24, dient sie als Mausoleum, das König Wilhelm I. zu Ehren seiner jung verstorbenen Frau errichten ließ, die aus Russland kam und nur einige Jahre nach der Eheschließung und Geburt zweier Kinder plötzlich verstarb.
Errichtet wurde sie auf Basis der Ruine der Burg Württemberg, die ursprünglich vorgesehen renoviert werden sollte. Nun zeugt nur noch der Weihestein der Burgkapelle aus 1083 in der Kirche von der ehemaligen Burgfestung. Auf dem Rotenberg thronend, bietet sich ein wunderbarer Blick auf Weinberge an allen Seiten sowie in der Ferne Teile von Stuttgart, in vorderer Front Bad Cannstatt mit dem Wasen.
Den Eingang ziert der große Schriftzug "Die Liebe höret nimmer auf". Ebenerdig befindet sich eine russisch-orthodoxe Kirche mit wunderbarer Akustik, in der immer noch zeitweise Gottesdienste abgehalten werden. Die vier Evangelisten sind als große Marmorstatuen abgebildet, ansonsten ist das Gotteshaus sehr schlicht gehalten, sodass die eindrucksvolle, von Säulen getragene Kuppel, gut zur Geltung kommt. Der Altar ist hinter einer mit Bildnissen und Ikonen geschmückten Verkleidung verdeckt.
Im Untergeschoss befindet sich der Doppelsarg von Wilhelm und Katharina sowie ein Einzelsarg ihrer erstgeborenen Tochter Marie, alle aus Marmor. In den noch freien Nischen stehen Büsten, die stimmungsvoll angeleuchtet werden.





















































