Nur einen Katzensprung von Besigheim entfernt besuchte ich zum Abschluss eine bei Ausgrabungen entdeckte römische Villa. In der Nähe von Walheim wurden im 20. Jahrhundert während eines Bundesstraßen-Bau-Vorhabens Reste einer großflächigen römischen Siedlung aus ca, 100-200 n.Chr. entdeckt. Die römische Villa war eine der best erhaltenen Entdeckungen, darum entschied man sich, um ihre Mauerresten ein Museum zu errichten, in dem weitere kleinere Fundstücke der damaligen Ausgrabungen präsentiert werden.
Gut erhaltene Kellerräume sind Zeugen der technischen Versiertheit römischer Baukunst - Abwasserrinnen, Brunnen und eine ausgeklügelte Fußbodenheizung für den Wohnbereich sind noch gut erhalten. Die Steine stammen aus der Gegend - daher lassen sich auch einzelne Brocken aus Muschelkalk mit fossilen Überresten entdecken. Kleine Fibeln, Ringe und weitere Schmuckstücke sowie Reste von Amphoren, Waffen und Handwerks-Werkzeug erzählen vom Leben & Arbeiten in der Siedlung. Einzelne Haus- und Opferaltäre spiegeln die Vielfalt der römischen Götterwelt dar.

































