Während meines Besuches in Schwäbisch Gmünd überraschten mich vor allem die Kirchen: sonst kunstvolle und verschiedene Gotteshäuser hatte ich nicht erwartet - beide hatten ihre ganz eigene Schönheit.
Mein Weg führte mich zuerst zum Heilig-Kreuz-Münster, um 1320 als Stadtpfarrkirche errichtet und den Marktplatz dominierend. Es war die erste große Hallenkirche Süddeutschlands, verlor aber durch Einsturz beide Türme, sodass die Kirchenglocken in einem benachbarten Turm untergebracht sind. Der Einsturz scheint darauf zurückzuführen zu sein, dass ein stützendes Bauelement aus optischen Gründen entfernt wurde - grade an einem Karfreitag gaben dann die Fundamente der Türme nach - und wurden nie wieder aufgebaut. Im Inneren finden sich verschiedene Epitaphien und Grabsteine, hinter dem Hauptaltar liegt das Schmuckstück: viele einzelne, kunstvoll gestaltete und mit verschiedenartigen bunten Kirchenfenstern verzierten Seitenaltäre.

















































































































































