Wie lässt sich ein 30+ Grad-Sonntag gut nutzen? Mich zog es ins - etwas - kühlere Museum, genauer gesagt: ins Landesmuseum Stuttgart.
In umfangreichen Ausstellungen lässt sich hier die Besiedlungsgeschichte Baden-Württembergs nacherleben - anhand von Funden aus der Region, vor allem durch Begräbnisstätten. Nach dem Start in der Steinzeit mit Neanderthalern und ersten Homo Sapiens führt die Sammlung durch die Bronzezeit über die Eisenzeit zu den Kelten, der römischen Herrschaft bis zu den Franken und der Christianisierung.
Viele beeindruckende Exponate - so filigran & kunstfertig dass sich kaum vorstellen lässt dass sie z.T. über 2000 Jahre alt sein - zeigen eindrucksvoll das Leben - und Sterben - in den verschiedenen Siedlungsepochen. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die verschiedenen Bernsteinketten und Ohrringe, die auf einen regen Austausch mit dem Baltikum schließen lassen, einige wunderbar filigrane keltische Schmuckstücke, die wie gestern gefertigt aussahen, und Reste einer Glasscheibe aus einer römischen Villa. Einige der Stücke sind sogar in unmittelbarer Nähe zu meinem Wohnort gefunden worden. Da möchte man sich am liebsten mit Schaufel & Metalldetektor auf den Weg machen... 😉
Im Anschluss eilte ich zur Uhren-Ausstellung im Keller des Schlossturmes, da diese um 14 Uhr schliesst & mir ans Herz gelegen wurde. Inmitten altem Mauerwerk des Schlosses finden sich neben kunstvoll, teils überbordend, verzierten Tisch- und Taschenuhren auch nautische Instrumente. Interessant, aber oft nicht mein Geschmack - auf einer fürstlichen Tafel haben sich einige der Exemplare aber bestimmt sehr gut gemacht.








































































Das sind ja teilweise beeindruckende Exponate, sehr hervorragende Bildführung.
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