3/14/2026

Paläontologische Sammlung Tübingen

Bei meinem Tübingen-Besuch durfte eines nicht fehlen: die paläontologische Sammlung der Uni Tübingen. Ab dem 18. Jahrhundert wurden bedeutende Funde, vor allem aus Deutschland, von verschiedenen Forschern zusammengetragen und schrittweise um internationale Funde, wie Saurier-Skelette aus Mexiko, ergänzt. Über eine Million Exponate umfasst die Sammlung, deren Highlights neben Studierenden auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden sind. Aufgrund einer engen Zusammenarbeit mit dem Senckenberg-Museum sind sogar einige Funde aus der Grube Messel zu bestaunen - incl. Urpferd. 

Bereits im Treppenhaus zeigen sich die ersten Funde aus der Gegend - Teile eine großen Arieten-Pflasters, Ichthyosaurier aus dem Posidonienschiefer Holzmaden/Ohmden, Ammoniten, Orthocerenkalk und verschiedene Muschelkalk-Bänke. 

In den historischen Ausstellungsräumen dominieren im aquatischen Bereich Funde aus dem Posidonienschiefer - Fische, Fischsaurier und Krokodile -, während nebenan Saurierskelette anderer Fundorte aus Baden-Württemberg ausgestellt sind. Schädel-Funde zeigen die beeindruckende Größe der prähistorischen Echsen, die auf dem Land unterwegs waren. Auch Haie und in Plattenkalk wunderschöne erhaltene Rochen sind zu finden. 

Ein weiterer großer Ausstellungsraum, dessen Rückwand von einer großen, fossilen Seelilien-Kolonie  dominiert wird, bietet ein breites Spektrum verschiedenster fossiler Meeresbewohner - Ammoniten, Nautilus, Belemniten, fossile Muscheln, Trilobiten, Seelilien, Korallen... Der Abschluss der Sammlung widmet sich den Fundstellen Baden-Württembergs sowie Skeletten eiszeitlicher Tiere wie einer Szenerie aus Höhlenbären.























































































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„Der Fortschritt lebt vom Austausch des Wissens.“
(Albert Einstein)