6/18/2023

Stockholm: Rund um Riddarholmen & Gamla Stan

Meine Erkundung von Stockholms Innenstadt startete - auch aufgrund der zentralen Lage meines schönen Hotels, dem Nordic Light Hotel, entlang der Shopping-Meile Richtung Wasser, wo ich zuerst das Reichtagsgebäude passierte, das zusammen mit einem kleinen Park auf einer kleinen Insel liegt. Über eine weitere Brücke gelangt der Besucher zum königlichen Schloss, in dem schon die ersten Vorbereitungen für den Folgetag, den schwedischen Nationalfeiertag, liefen. 















Nach einer weiteren Brückenüberquerung öffnet sich das Gewirr von Gassen der Altstadt, Gamla Stan. Dort befindet sich das historische Viertel Stockholms und die Gassen sind verwinkelt, von alten, teils bunt bemalten oder verzierten Häusern geschmückt und man wandelt über unebenes Kopfsteinpflaster. Durch kleine Gässchen lassen sich immer wieder Blicke auf das in der Sonne glitzernde Wasser oder vorbeifahrende Boote erhaschen. Neben vielen Bars, Restaurants und einigen kleinen, niedlichen Andenkenläden gab es allerdings auch Straßen, die eher von typischen Touri-Geschäften gesäumt waren - für mich eher Bereiche die ich zu meiden versuche.














Daher führte mich mein nächster Weg auch weg von den Menschenmassen und billigen Shops zur nebenan gelegenen Insel Riddarholmen. Neben ehemaligen Palästen wird dieses Inselchen durch den Turm der Riddarholmskyrkan, der königlichen Begräbniskirche aus dem 13. Jahrhundert, dominiert. Hier ist man etwas ab vom Trubel und kann in Ruhe die Fassaden der historischen Gebäude bestaunen und sich an der Uferpromenade mit Blick auf das Stadshus, Södermalm und ein Hotel-Schiff in der Sonne ausruhen. Einige Einwohner nutzten den Ort auch zu einem nachmittäglichen Picknick. 























Besonders faszinierend - in einer Ecke der kleinen Gässchen findet sich ein Stein der im 19. Jahrhundert als Schwedens Normalnull festgelegt wurde und bis zur offiziellen Benennung des europaweiten Nullpunktes als Maß zur Höhenbestimmung verwendet wurde. Der Stein an sich ist recht klein, aber die Gässchen dorthin sehr pittoresk - und gesäumt von Flieder.





















Stockholm - time to eat!

Eine der Erkenntnisse, die ich von meiner Stockholm-Reise mitnehme, ist das gute Essen - überall. Natürlich zu einem gewissen Preissatz - Stockholm ist alles andere als günstig - aber selbst das Foccacia am Airport war von außerordentlich guter Qualität für einen Flughafen. 

Besonders empfehlen kann ich die verschiedenen buns - Zimt, Pistazie, Pekan und vor allen Dingen das staple Kardamom. Von Kardamom buns habe ich das erste Mal in einem Youtube Video über die Fabrique Bakery in New York gehört - und jetzt war ich live vor Ort und konnte die gleichen Buns (und einmal auch einen guten Mandelkuchen) bei der gleichen Bäckerei testen. Der Geschmack ist beim ersten Mal etwas gewöhnungsbedürftig, da er herber ist als z.B. der Zimt, aber am Schluss hatte ich meinen Gefallen daran gefunden. 







Weiter empfehlen kann ich definitiv auch die römisch inspirierte Pizza bei den Italian Cousins in Stockholm - incl. Campari Soda an kleinen Bistro-Tischen in der Sonne, mitten im Gewusel der Stadt. 



Und der von außen recht unscheinbare Kiosk an der Bootshaltestelle gegenüber des Stadshus hat nicht nur leckere Waffeln und Eis sondern auch guten Kaffee und Chai Latte im Angebot! 



Zuletzt hatte ich ein weiteres wunderbares Dinner im Restaurant Lykke meines Hotels - passend zu einem leckeren Abschluss meines Geburtstages. 






Last but not least möchte ich auch die Markthalle - die Saluhall in Östermalm - nicht vergessen. In einem schönen roten Backsteinbau gelegen, lässt sich dort zu gehobenen Preisen alles an frischem Obst, Gemüse, Käse, Fleisch und Fisch erwerben was das Herz erfreut. In kleinen Café-ähnlichen Bereichen lassen sich gekaufte Speisen in Ruhe verzehren - ich genoß eine schwedische Fischsuppe mit Garnelen sowie zwei Desserts.