8/08/2015

My kind of town ...

Nach dem Hinweg entlang am Lake Michigan mit schönen Eindrücken und der ersten Kilwin's Eiscreme ging es am Sonntag weiter Richtung Chicago. Ich gebe zu hier einen blonden Moment gehabt zu haben - nichtsahnend dass Chicago 1 Stunde hinter der Detroiter Zeit ist gab es kein Hotelfrühstück sondern Starbucks (nicht dass es mich gestört hätte :) ) und ich war ausserordentlich früh an meinem Hotel.
Das Hotel war sehr schön und perfekt gelegen an der Riverside, nahe der Michigan Avenue und fast gegenüber vom Trump Tower. Natürlich bezahlt man diese Lage auch, aber das war es schon wert. Plus Valet Parking - was in Chicago schon sehr praktisch ist ...
Nachdem ich also meinen Jeep vertrauensvoll abgegeben habe, ging es zuerst den südlichen Teil der Michigan Avenue hinab, vorbei am Kunstmuseum, in den Millenial Park, weiter durch die wirklich grosszügigen Parkanlagen und dann hinab zum Seeufer. Sehr angenehm dort die Brise zu geniessen und erste Blicke auf den Navy Pier zu erhaschen, der am Montag auf dem Programm stehen sollte.
Wie auf einigen der Bilder zu erkennen gab es im Park sogar einen kleinen Blumengarten, durch den hölzerne Stege führten. Ein ungewöhnlicher, aber schöner Anblick in der Grossstadt.















Weiter am Wasser entlang ging es für mich Richtung Shedd Aquarium und Field Museum. Obwohl eigentlich der Plan war, das Aquarium zu besuchen, hatte ich nach dem wunderbaren Sealife in Toronto keine grosse Lust auf das Shedd und entschloss mich daher zu einem Besuch des naturwissenschaftlichen Field Museum. Ein wunderbares Museum und sehr zu empfehlen! Sehr interessante Tier-Ausstellung - vor allem faszinierend der Bereich, in dem realistische Lebenssituationen nachgebildet waren -, eine grosse Vielfalt an Dinosaurierskeletten und anderen Fossilien in einer gut gemachten Evolutionsausstellung & natürlich - für mich einfach super - eine grosse, absolut faszinierende Ägyptenausstellung, die man durch ein nachgebautes Grabmal betritt.


























Nach einem kurzen Mittagssnack im Museum ging es wieder in die sommerliche Hitze, am Wasser entlang bis fast hoch zum Navy Pier, danach westlich zur Michigan Avenue, die im Norden auch Magnificent Mile genannt wird, und von dort aus in den Old Historic District. Während rum um den Riverwalk und die Michigan Ave das Stadtbild durch viele Wolkenkratzer geprägt ist, wird der Historic District eher durch niedrigere Häuser, oft roter Backstein, dominiert. Dort befindet sich neben dem Hard Rock Café auch ein TraderJoe (ich war begeistert ;) ), das erste McDonalds der Start sowie zahllose Restaurants. Schwierig also sich für einen Platz fürs Abendessen zu entscheiden...
Letztendlich habe ich ein wunderbares Seafood Restaurant am River gefunden, mit Outdoor Seetang - was im Land der Klimaanlagen eher Seltenheitswert hat - und dort einen guten Gin Tonic und ein hervorragendes gegrilltes Fischfilet gegessen. Sogar die Creme Brulee zum Dessert war überraschend gut, konnte mit der in Paris natürlich nicht ganz mithalten.





































8/02/2015

Impressionen aus Kalamazoo, Saugatuck, South Haven & Saint Joe

Bevor es Richtung Chicago ging, hatte ich beschlossen, auf dem Hinweg einen Schlenker entlang des See-Ufers zu machen. Ueber Ann Arbor ging es zuerst nach Kalamazoo, etwas bummeln in der Innenstadt & während des plötzlich hereinbrechenden Gewitters gemütlich einen Kaffee trinken.







Leider hörte der Regen lange nicht mehr auf, sodass ich mich entschloss, nach Saugatuck weiterzufahren in der Hoffnung auf etwas Sonne. Zum Glück meinte es das Wetter gut mit mir und ich konnte dieses bezaubernde Städtchen in vollstem Sonnenschein geniessen.
Saugatuck hat mir an diesem Tag am besten gefallen - ein schöner Hafen mit Park am Wasser, viele kleine süße Geschäfte und schöne Cafés. Wirklich sehr lohnend :











Weiter ging es nach einem leckeren Snack im "Pumpernickel" nach South Haven. Wie der Name erahnen lässt gibt es auch dort einen Hafen - allerdings grösser als in Saugatuck. Die Stadt hat jedoch auch schöne Geschäfte zu bieten und bietet sich zum Bummeln an.






Den letzten Stop an diesem Tag legte ich in Saint Joseph ein - allerdings hatte mich dort auch relativ schnell das Gewitter wieder eingeholt. Nach einem kurzen Walk zum Strand hinunter - von den vier Städten bei weitem am stärksten gefüllt mit Touristen und lokalen Badegästen - habe ich mit Blick auf die Wolken relativ schnell den Rückweg zum Auto angetreten. Den Weg zum Hotel in Valparaiso musste ich bei strömendem Regen, Gewitter und starken Böen zurücklegen - aber wenigstens war es am Rest des Tages schön gewesen.