7/30/2023

Geburtstags-Trip zur Mosel - Ürzig

Zum Geburtstag meines Papas reisten wir für ein paar Tage an die Mosel. In einem Weingut in Ürzig bei einer befreundeten Familie hatten wir nicht nur einen beschaulichen, sondern auch einen gut gelegenen Ort als Startpunkt unserer Tagesausflüge. 

Nördlich die Mosel entlang ging es nach Cochem zur beeindruckenden Burg, in südlicher Richtung gen Trier. Auch Bernkastel-Kues, das nahegelegene Kloster und Traben-Trabach durften nicht fehlen. 

Ürzig ist - im Vergleich zu den oben genannten Städten - relativ ruhig und gemütlich. Am Fluss führt ein Wanderweg entlang mit Blick auf Mosel und die Weinberge an hier relativ steilen Hängen. Die Dorfkirche und viele der Häuser sind aus dem dortigen Schiefer gestaltet, dazwischen auch einiges an Fachwerk. Wenn man der sich durch das Dorf schlängelnden Straße folgt gelangt man über kleine Serpentinen zum Bereich des Weinanbaus - mit schönen Blicken ins Tal und auf den Ürziger Gewürzgarten.  





































Nur eine kurze Autofahrt entfernt liegt das Kloster Machern, das neben einem kleinen Museum ein Brauhaus und Gastronomie beinhaltet. Zum Museum haben wir es leider nicht geschafft, aber das Essen war sehr lecker. 















7/16/2023

Stockholm - Impressionen der City - von Park zu Park

Besonders an Stockholm hat mir die Tatsache gefallen, wie einfach sich alles erlaufen lässt - und wie schön die Wegstrecken sind - ganz unter dem Motto "der Weg ist das Ziel". 
Am Wasser entlang mit Blicken auf geankerte Hausboote und das wuselige Treiben der Fähren, Motor-, Segel- und Touristen-Boote oder auch innerhalb der Innenstadt von einem kleinen Park zum anderen. 

Einer meiner Lieblingsplätze, die ich hierbei durch Zufall entdeckte, war die St. Jakobs kyrka, die Krönungskirche, gleich neben dem Kungsträdgarden - ihr Innenhof mit einem Eingang an einer kleinen Seitenstraße sorgte dafür dass es selbst im größten Alltagstrubel dort ruhig und einsam war. Mit Blick auf den leuchtend roten Turm der Kirche saß ich dort mit meinem Eiskaffee und beobachtete die Bienen, die eifrig in den beiden großen Fliederbüschen nach Nektar suchten.















Der Kungsträdgarden, ehemaliger Küchen- und Kräutergarten des königlichen Palastes, lud ebenfalls zum Ausruhen ein - am großen Wasserbasin im Schatten der Baumalleen, mit Blick auf den kunstvoll verzierten Brunnen mit Schwan-Skulpturen oder in der Sonne neben duftenden Blumenrabatten - ein schöner Platz zum Zwischenstopp inmitten der hektischen Stadt. 















Einen weiteren Platz für Picknicks & eine kurze Verschnaufpause entdeckte ich auf meinen Spaziergängen nördlich der Innenstadt: einen Park auf dem Hügel der ehemaligen Sternwarte Stockholms, die aufgrund der nächtlichen Lichtverschmutzung nur noch für Wettermessungen genutzt wird. Aufgrund der nahe gelegenen Universität vor allem von Einheimischen frequentiert. Auf dem Rückweg passierte ich zwei kleine Parks um Kirchen herum, in denen der Flieder wunderbar blühte und in denen man sich nicht wie inmitten einer Großstadt vorkam.