8/19/2026

Schwäbisch Gmünd: Bezaubernde Wandmalerei in St.Johannis

Im Kontrast zum opulenten Münster (Blog-Eintrag hier), dominiert von aus dunklem Holz geschnitzten, üppig verzierten Altären, die durch die bunten Glasfenster nur spärlich beleuchtet im Halbdunkel liegen, zeigt sich die zweite Kirche, die ich besuche - St. Johannis - hell & klar. 

Die Johanniskirche wurde knapp 100 Jahre vor dem Münster gebaut - und besitzt ihren Glockenturm noch. Hier hat man mehr Verständnis für Statik bewiesen, wobei der Turm auch etwas geneigt stehen soll.

Das ist jedoch nicht der einzige Unterschied: Die Ausstattung ist neoromanisch, der Innenraum sehr hell, ohne Kirchenbänke, sodass sich die Blicke automatisch auf die Seitenwände richten, auf denen kunstvolle Malereien zu entdecken sind. Durch das Fehlen von dunklem Holz und die vielen Fenster, hellen Steine und hellen Malereien wirkt die Kirche sehr luftig und freundlich. Auch der Altar mit seinen Wandmalereien ist in warmen Farben gehalten und wirkt eher schlicht sodass der Blick automatisch auf das Madonnen-Bildnis mit Jesu-Kind aus dem 12. Jahrhundert gelenkt wird. 

An den Seiten des Kirchenschiffs findet sich das Lapidarium des Münsters - viele christliche Statuen und Wasserspeier verschiedenster Natur - Wölfe, Hähne & sonstige Ungeheuer.












































1 Kommentar:

  1. Wow, die gefällt mir ja unheimlich gut. Das sind wirklich gigantische Bilder! Sie wirkt durch die vielen Malereien wahrscheinlich noch gigantischer. Super gemacht!

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(Albert Einstein)